SVL – FV Ettlingenweier 4:0

Der SVL bleibt der Tabellenspitze dicht auf den Fersen – und das mit einem Sieg, der am Ende klarer war, als es die erste Halbzeit vermuten ließ. Gegen den FV Ettlingenweier setzte sich die Heimelf hochverdient durch, musste jedoch lange auf den erlösenden ersten Treffer warten.

Schon in den ersten 45 Minuten zeigte der SVL, wer Herr im Haus ist. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gäste zu, doch entweder fehlte die letzte Präzision oder der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Zahlreiche Abschlüsse und eine ganze Serie an Eckbällen blieben ungenutzt – ein klassisches Chancenplus ohne Ertrag.

Die Gäste aus Ettlingenweier hielten zunächst defensiv dagegen und wurden ab der 30. Minute etwas mutiger. Doch echte Gefahr entstand kaum. Die beste Gelegenheit vereitelte die SVL-Defensive: Ein Kopfball auf der Linie verhinderte die überraschende Führung der Gäste.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nur in einem entscheidenden Punkt: Der Ball ging endlich ins Tor. Auf schwierig zu bespielendem Geläuf erhöhte der SVL nochmals den Druck – und wurde belohnt. In der 53. Minute war es Janis Merz, der den Bann brach und den SVL-Anhang erlöste.

Was folgte, war eine Machtdemonstration. Die Heimelf dominierte nun nach Belieben, ließ Ball und Gegner laufen und erspielte sich Chance um Chance. Yannik Frey mit einem Doppelpack (61., 81.) sowie Noah Daiber (87.) sorgten schließlich für klare Verhältnisse. Die Gäste hatten dem Offensivwirbel des SVL nichts mehr entgegenzusetzen.

Am Ende steht ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg, der bei besserer Chancenverwertung sogar noch deutlicher hätte ausfallen können. Der SVL unterstreicht damit eindrucksvoll seine Ambitionen und bleibt der Tabellenspitze weiter dicht auf den Fersen.